Glutamat – Der Wolf im Schafsfell

Glutamat - Der Wolf im Schafsfell

Glutamat macht krank, dick und tötet unseren natürlichen Geschmack. Da viele von uns immer mehr Lebensmittel aus der Dose, Packung oder Tüte essen, lässt sich die Aufnahme dieses Geschmacksverstärkers gar nicht vermeiden. Doch wie schädlich ist Glutamat wirklich?

Manchmal erscheint es mir wie eine Hetzkampagne gegen das arme Geschmacksmittelchen „Glutamat“. Dabei kann es doch gar nicht so schädlich sein. Oder? Laut vielen angesehenen Wissenschaftlichen und medizinischen Mitarbeitern ist Glutamat ein verkanntes Risiko.

 

Was ist Glutamat?

Doch beginnen wir ganz am Anfang und sehen wir uns an was dieser Geschmacksverstärker ist und wo er herkommt.

Hierbei handelt es sich um Salze der Glutaminsäure, die bereits im Jahr 1866 von Heinrich Ritthausen aus Weizengluten isoliert wurden. Der Durchbruch in der Lebensmittel Industrie führte allerdings erst der Japanischen Forscher Kikunae Ikeda ein, indem er neben den bekannten vier Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter die Geschmacksrichtung Umami definierte. Dabei konnte er aus einem in Japan sehr beliebten Seetang Glutamat extrahieren.

Seitdem wird Glutamat in sehr vielen Speisen eingesetzt und mittlerweile auch biotechnologisch hergestellt. Eine natürliche Gewinnung ist bei diesem enormen Bedarf nicht mehr zu decken.

 

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In welchen Speisen steckt viel Glutamat

Man sollte nicht außer acht lassen der Geschmacksverstärker nicht schlecht ist. Es ist wie so oft. Die übermäßige Einnahme macht den Geschmacksverstärker erst zum Sündenbock.

Nicht nur als Zusatzstoff ist Glutamat in Lebensmitteln vorhanden. Auch natürlich kommt er vor:

  •          In Tomaten
  •          Algen
  •          Schinken
  •          Walnüssen
  •          Getreide
  •          Käse (Ja älter der Käse, desto mehr Glutamat ist vorhanden.)

Dabei handelt es sich allerdings nur um gebundenes Glutamat dass erst bei der Verdauung freigegeben wird. Es hat also nichts mit Geschmack zu tun.

In Fertigprodukten steckt der Geschmacksverstärker z.B. in den folgenden Produkten:

  •          Fast in allen Knabbersachen wie Chips
  •          Wurstwaren
  •          Fertigessen (Dosen, Tiefkühl, etc.)
  •          Brühe
  •          Saucen
  •          Snacks
  •          Asiatisches Essen
  •          Uvm. –> Hier mehr lesen: 10 ungesunde Nahrungsmittel die als gesund wirken

Die hier aufgeführten Punkte sind die Produkte mit dem meisten Glutamat Beigaben. Will man also darauf verzichten, muss man eben auch auf viel „gutes“ verzichten. Aber fragt euch doch mal ehrlich wieso das Zeug so gut schmeckt?

 

Wie erkennt man Glutamat?

Gerade weil der Geschmacksverstärker in letzter Zeit sehr an Image einbüßen musste, tarnen viele Hersteller die Beigabe mit Hieroglyphen die für den Endverbraucher nur schwer zu erkennen sind. Dennoch kannst Du Dir folgende Begriffe merken, die Du in der Zutaten-liste des Lebensmittels finden kannst:

  •          Die Nummern: E620, E621, E622, E623, E624 und E625
  •          Sojawürze
  •          Hefe und Hefeextrakt
  •          Würze
  •          Speisewürze
  •          Aroma
  •          Gekörnte Brühe

Die Zutaten-liste ganz genau zu studieren macht also unbedingt Sinn, wenn man sich möglichst gesund ernähren möchte.

 

Es macht Dick

Versuche an Menschen und Tieren haben es gezeigt. Beim Verzehr stark Glutamat versetzter Lebensmittel nimmt beide zu. Aber wies ist das so?

Es wirkt appetitanregend. Das ist auch schon die ganze Ursache. Man ist also bereit ein wenig oder auch ziemlich viel mehr zu essen weil es eben so toll schmeckt. Durch diese Zusatzaufnahme des Essens wird man eben dicker und dicker.

 

Es macht krank

Das Glutamat krank macht hört man oft. Allerdings ist dieses Thema noch nicht ausreichend überprüft worden. Es gibt also immer wieder Diskussionen die Glutamat mit Diabetes, Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose in Verbindung setzen, aber einen tatsächlichen Beweis dafür gibt es nicht.

 

China – Restaurant – Syndrom

Empfindliche Menschen kennen es. Nachdem Sie asiatisches Essen gegessen haben klagen Sie über Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl, Übelkeit und Gliederschmerzen. Mittlerweile wird dieses Symptom mit der großen Menge des Natriumglutamats im asiatischen Essen verbunden. Die tatsächliche Ursache ist allerdings nach wie vor unklar.

 

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Reduzieren

Wenn Du gesünder Leben willst und die tägliche Menge reduzieren möchtest, kann es schon schwer werden.

Wie wir bereits wissen ist in fast jedem Fertigprodukt Glutamat enthalten. Es gibt zwar alternative Angebote die man in erster Linie in Bio Supermärkten findet, die sind aber zum einen um einiges teurer und zum zweiten gibt es nicht überall einen Bio Supermarkt.

Eine tatsächliche Möglichkeit bietet das selber kochen. Frische Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und Fleisch sind auch aus dem normalen Supermarkt verwendbar. Hierzu muss man sich eben nur die Zeit nehmen zu kochen.

 

Kleiner Tipp zum Schluss:

Wer kein Glutamat essen möchte sollte den Gang zum China Restaurant meiden, da es dort in großen Mengen zum Einsatz kommt..

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