Gesundheit am Arbeitsplatz

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Gesundheit am Arbeitsplatz

Ein Großteil der Zeit wird am Arbeitsplatz verbracht. Gesund leben bedeutet daher nicht nur in der Freizeit auf eine gesunde Lebensweise zu achten, sondern vor allem auch während der Arbeitszeit. Gerade bei stressigen Berufen oder einem schwierigen Arbeitsumfeld ist es wichtig auf die richtige Tagesgestaltung zu achten. Denn so bleibt die Leistungsfähigkeit, Lebensfreude und letztendlich auch die Gesundheit erhalten.

 

Pausen Einplanen

Viele Menschen neigen dazu den ganzen Tag durchzuarbeiten und von einem Termin zum nächsten zu hetzen. Erst am Ende des Tages wird dann oft bemerkt, wie sehr der Tag einen ausgelaugt hat. Besser ist es, sich die Hektik bewusst zu machen und immer wieder kleine Pausen einzubauen, um auch nach der Arbeit noch Energie zu haben und sich frisch zu fühlen. Nicht umsonst sind Arbeitgeber verpflichtet ihren Mitarbeitern in Abhängigkeit der Arbeitszeit zwischen 30 und 60 Minuten Pause zuzugestehen. Die Pausen dürfen dabei auch gestückelt werden, wobei mindestens 15 Minuten am Stück genommen werden müssen.

Es macht also durchaus Sinn sich die Pausen nach den eigenen Bedürfnissen zurecht zu legen. Vormittags eine kleine Kaffeepause und mittags eine Essenspause schaffen dabei nicht nur geistig eine kurze Auszeit, sondern führen dem Körper auch wieder neue Energie zu, indem er mit Nährstoffen versorgt wird. Dabei sollte auch auf die Qualität der Mahlzeiten in den Pausen geachtet werden. Statt beim Bäcker schnell ein Teilchen zu besorgen, kann bereits zu Hause ein gesunder Snack vorbereitet und am nächsten Tag mitgenommen werden.

Pausen sollten ganz bewusst und nicht am Arbeitsplatz durchgeführt werden

Pausen sollten ganz bewusst und nicht am Arbeitsplatz durchgeführt werden.

So gibt es als gesunden Brötchenersatz Oopsies, die recht beliebt und auch schnell zubereitet sind. Ebenso sollte das Essen nicht hinuntergeschlungen, sondern gut gekaut werden. So viel Zeit muss sein.

Außerdem hilft es immer wieder kleine Pausen einzulegen, in denen ganz bewusst innegehalten und tief durchgeatmet wird. Dadurch tritt ein Entspannungseffekt ein und gleichzeitig wird die Sauerstoffversorgung des Gehirns unterstützt. Wer sich die großen und kleinen Pausen angewöhnt wird schon bald merken, dass ihm mehr Energie zur Verfügung steht und die Arbeit weniger auslaugt.

 

Stressfaktoren erkennen und vermeiden

Zu einer gesunden Arbeitsweise zählt auch die Wahrnehmung der Faktoren, die zu einem hohen Stresslevel führen. Oftmals werden an dieser Stelle von den Arbeitnehmern ein hohes Arbeitspensum, Mobbing oder Probleme mit Kollegen oder Chef als belastende Faktoren benannt. Gerade durch ein gutes Betriebsklima kann schon sehr viel Stress vermieden werden. An dieser Stelle können unternehmensinterne Betriebsräte oft schon Hilfestellungen geben. Durch psychosoziale Schulungen sind sie in der Lage Betroffenen Ratschläge zu Verhaltensweisen zu geben. Sie helfen die Belastungen zu erkennen und sollten sich auch in den Bereichen Stressbewältigung und Kommunikation zur Genüge auskennen, um zwischen Mitarbeitern zu schlichten oder wenn nötig die Chefetage einzuschalten. Vor allem beim Thema Mobbing ist es wichtig solche Stellen mit einzuschalten und das unerwünschte Verhalten möglichst schnell abzustellen. Gut zu wissen ist, dass der Chef auch zum Handeln verpflichtet ist gegen Mobbing durch Kollegen vorzugehen.

Ist es jedoch der Chef selber, der am Mobbing beteiligt ist oder für ein schlechtes Betriebsklima sorgt, ist die Situation etwas schwieriger. Auch hier ist dann der Betriebsrat die erste Adresse. Auf jeden Fall sollte in solchen Situationen rasch gehandelt und nicht erst lange abgewartet werden. Bringt die Aussprache mit den betreffenden Personen nichts, muss im schlimmsten Fall das Unternehmen gewechselt werden.

Bei Stressfaktoren durch ein zu hohes Arbeitspensum ist ebenso ein klärendes Gespräch mit dem Chef nötig. Immerhin benötigt er eine Rückmeldung, wenn Unzufriedenheiten auftreten, um diese auch abstellen zu können.

 

Ergonomie am Arbeitsplatz

Neben den Pausen und psychosozialen Elementen, die die Gesundheit am Arbeitsplatz beeinflussen, ist auch die Ausstattung des Arbeitsplatzes selber ein Faktor, der zu einem Mehr an Gesundheit beiträgt. Vor allem an Arbeitsplätzen mit überwiegend sitzender Tätigkeit kann es schnell zu Rückenproblemen und Haltungsschäden kommen. Passende Stühle mit einer stabilen Rückenlehne, Monitore in der korrekten Höhe, geeignete Keyboards oder Mäuse sollten daher zu der grundlegenden Ausstattung gehören. Ebenso gibt es Vorgaben zu Lichteinfall und Raumklima. Der Lichteinfall sollte indirekt erfolgen, so dass keiner der Mitarbeiter durch das Sonnenlicht geblendet wird. Die ideale Temperatur für ein Büro liegt bei etwa 21 °C. Vor allem in den Winter- und Sommermonaten sollte daher für eine ausreichende Wärmung beziehungsweise Kühlung gesorgt sein.

Durch das richtige Arbeitsumfeld kann die Arbeitsleistung verbessert werden.

Durch das richtige Arbeitsumfeld kann die Arbeitsleistung verbessert werden.

Ein schlechtes Raumklima kann sich zudem nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Kalte Hände, häufige Erkältungen, brennende Augen, Kopfschmerzen – dies sind nur einige der Symptome über die Personen klagen, wenn die Büroräume über ein schlechtes Raumklima verfügen. Somit ist die richtige Ergonomie an Arbeitsplatz ganzheitlich zu sehen. Eine gute Raumlüftung für Frischluftzufuhr, Luftbefeuchter für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit oder auch die Ausstattung mit Pflanzen, die für einen höheren Sauerstoffgehalt sorgen und teilweise auch Schadstoffe aus der Luft herausfiltern können, gehören genauso dazu, wie die korrekten Arbeitswerkzeuge, die das Arbeiten erleichtern.

 

Bewegung am Arbeitsplatz

Viele Erkrankungen rühren daher, dass sich über den Tag verteilt viel zu wenig bewegt wird. Grundsätzlich sollte daher auch zweimal in der Woche Sport gemacht werden. Dennoch ist es förderlich, sich auch schon während der Arbeit möglichst viel zu Bewegen. Regelmäßige kleine Bewegungspausen fördern die Durchblutung und sorgen für eine höhere Konzentrationsfähigkeit und damit auch Arbeitsleistung. Außerdem werden durch Bewegung ständige einseitige Belastungen und somit auch Verspannungen und Schmerzen entgegengewirkt.

Einige Unternehmen bieten für ihre Mitarbeiter Gesundheitstage oder Gesundheitskurse an.

Einige Unternehmen bieten für ihre Mitarbeiter Gesundheitstage oder Gesundheitskurse an.

Die Umsetzung ist dabei recht einfach möglich. Bei kurzen Fragen an einen Kollegen muss nicht direkt zum Hörer gegriffen werden, sondern stattdessen kann auch die Gelegenheit genutzt werden den Weg ins Nachbarbüro zu Fuß zurückzulegen. Jede Möglichkeit für einen kurzen Gang, ob zum Drucker oder sonst wohin, sollte genutzt werden. Außerdem darf sich auch immer wieder mal gestreckt und gerekelt werden. Zusätzlich kann die Mittagspause für einen kurzen Spaziergang genutzt werden. Je nach Arbeit ist allerdings auch denkbar einen Teil der Zeit an Stehschreibtisch zu verbringen oder den Chef auf Gesundheitstage oder Gesundheitskurse im Unternehmen anzusprechen. Weitere Tipps für mehr Bewegung sind Telefonate mit Headset im Gehen zu führen oder auf dem Weg zur Arbeit einfach mal eine Station früher auszusteigen oder das Auto weiter weg zu parken.

 

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