Hammer Fakten über Geschmacksverstärker

Geschmacksverstärker im Essen

Hammer Fakten über Geschmacksverstärker

Geschmacksverstärker sind, wie der Name schon sagt, Mittel die in der Nahrungsmittelindustrie eingesetzt werden um den Geschmack einer Speise zu verstärken, Gerüche zu unterdrücken oder eine kostengünstig hergestellte Nahrung aufzuwerten. Was steckt aber genau dahinter?

Ist man mal wieder im Supermarkt unterwegs kann es ganz schön schwierig werden natürliche Lebensmittel ohne Zusätze zu finden. Da hilft nur der Griff zu frischem Gemüse, Obst und Fleisch. Doch was ist genau ein Geschmacksverstärker und wieso sind diese Lebensmittelzusatzstoffe so in Verruf gekommen.

Geschmacksverstärker – Ein kurzer Blick in die Geschichte

Bevor Geschmacksverstärker entdeckt wurden, würzte man rein mit Kräutern und Gewürzen. Wie Ihr euch denken könnt war das in erster Linie den Reichen, dem Adel und den Wohlhabenden vorbehalten. Es galt als Status ei stark gepfeffertes Essen zu verzehren.

Zu einem Umbruch kam es erst 1865 mit einem neuen Verfahren dass es erlaubte die Wirkstoffe aus den Lebensmitteln zu lösen und sie in flüssiger Form oder als Salze gebunden zu extrahieren. Hierbei wurden zerkleinerte Gewürze für zwei Wochen in eine Wasser und Spiritus Mischung gegeben.

 

Wie wirken Geschmacksverstärker

Geschmacksverstärker werden den Lebensmitteln hinzugefügt um:

  1.        Den Geschmack zu verbessern.
  2.        Die Haltbarkeit zu erhöhen.
  3.        Die Verarbeitbarkeit zu verbessern.
  4.        Das Aussehen zu verändern.

Wichtig zu wissen ist, dass Geschmacksverstärker einer strikten Kontrolle unterliegen und nur eingesetzt werden dürfen wenn eine Erlaubnis dafür vorliegt.

Geschmacksverstärker haben keinen Eigengeschmack und sensibilisieren die Mundpapillen für verschiedene Geschmacksrichtungen.


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Geschmacksverstärker im Essen erkennen

Rein am Geschmack werdet Ihr niemals feststellen können ob sich im Essen ein Zusatzstoff befindet. Was sich im Restaurant natürlich als ein Problem darstellen kann.

Beim Einkauf seid Ihr aber in der Lage die Verstärker an der Inhaltsstoffliste zu erkennen. Jeder Hersteller ist hier verpflichtet die verwendeten Zusatzstoffe zum Schutz des Verbrauchers zu kennzeichnen.

Leider findet Ihr im Normalfall nur eine Liste von komischen „E“ Nummern und keine aussagekräftige Beschreibung der Stoffe. Diese „E“- Nummern gelten allerdings in allen Europäischen Ländern.

Das E steht übrigens entweder für „Europäische Union“ oder auch für „edible“ was essbar bzw. genießbar bedeutet.

 

Zusatzstoffe in Bio Lebensmitteln

Wer sich denkt dass er lieber auf Bio Produkte ausweicht und somit allen Zusatzstoffen entgeht, liegt leider falsch.

Zwar sind für Bio Lebensmittel nicht alle Zusatzstoffe erlaubt, doch es gibt dennoch ein paar. Die EG – Öko – Verordnung verbietet allerdings strikt die Farbstoffe, Süßstoffe, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker.

 

Geschmacksverstärker & Geschmack

Einigen ist es sicherlich schon aufgefallen. Manche habe es auch schon in den Medien erfahren. In Fertigprodukten stecken immer mehr Geschmacksverstärker.

Habt Ihr euch schon einmal gefragt wieso dass so ist? Ganz einfach. Durch den jahrelangen Verzehr von Lebensmitteln mit Geschmacksverstärkern, verliert Ihr das natürliche Geschmacksempfinden. Das wissen die Lebensmittelhersteller natürlich auch. Deswegen werden die Zusatzstoff beigaben von Jahr zu Jahr neu angepasst.

Geschmacksverstärker im Essen

Frisch und lecker! So vermeidest Du Verstärker im Essen.

Geschmacksverstärker vermeiden

Es gibt sie. Die Lebensmittel die nicht mit Geschmacksverstärkern versetzt sind. Eine kurze Liste findet Ihr hier:

  •          Frisches Obst
  •          Gemüse
  •          Rohes Fleisch
  •          Kaffee
  •          Tee
  • Mineralwasser
  •          Honig
  •          Pflanzenöle
  • Milch, Buttermilch
  •          Teigwaren

Ihr seht also, es ist möglich sich auch ohne Verstärker zu ernähren. Allerdings muss man eben selber an die Töpfe ran und kochen.

In letzter Zeit lässt sich aber immer öfter beobachten dass Hersteller auch Produkte ohne Zusatzstoffe anbieten. Für alle Kochmuffel kann das auch eine Alternative sein.

 

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Quellen

Wikipedia

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