Wie hilft Melatonin bei Schlafstörungen

Wie hilft Melatonin bei Schlafstörungen?

Wie hilft Melatonin bei Schlafstörungen

Melatonin ist ein körpereigenes Schlafhormon, welches als Zwischenprodukt des eigenen Stoffwechsels entsteht und den Schlafrhythmus maßgeblich beeinflusst. Hauptbestandteil ist die chemische Verbindung Tryptophan. Dieses wird über die Ernährung aufgenommen und ist beispielsweise in Thunfisch, Walnüssen oder auch Eiern enthalten. Mit dieser kann das Schlafhormon in der Zirbeldrüse des Zwischenhirns gebildet werden. Besonders durch eine Anpassung der Lichtverhältnisse, wie durch den Sonnenaufgang und -untergang verursacht, wird die Produktion angeregt und somit das Melatonin in den späteren Stunden des Tages ausgeschüttet. Jedoch kann es zu einer Störung bei diesem Prozess kommen, verursacht durch äußere Einflüsse wie Stress, lange Arbeit am Personal Computer und dadurch der stundenlange Blick auf Displays, aber auch Jetlags können Unregelmäßigkeiten bei der Produktion zu Folge haben, sowie der übermäßige Konsum von koffeinhaltigen Getränken.

 

So wirkt Melatonin

Melatonin sorgt dafür, dass man sich am Ende des Tages müde fühlt. Weiterhin ist es verantwortlich für die verschiedenen Schlafphasen und nimmt somit Einfluss auf Konzentrations-, Leistungsfähigkeit und das Gedächtnis. Die Konzentration des Schlafhormons steigt während dem Schlaf auf bis über das Zwölffache an, wobei der Extremwert nachts zwischen 3 und 4 Uhr erreicht wird. Auch ist Melatonin an der Produktion des Wachstumshormons Somatropin beteiligt und wirkt zusätzlich antioxidativ, indem es freie Radikale im Körper bindet, wodurch Zellen geschützt werden. Des Weiteren senkt es den Blutdruck und kontrolliert die Insulinausschüttung des Köpers.

 

Ursache/Symptome von Schlafstörungen

Schlafstörungen könne in sehr vielen Fällen auf einen Mangel von Melatonin zurückgeführt werden. Dabei gibt es eine Vielzahl an möglichen Faktoren, die zu dieser Störung beitragen können.

  • Insbesondere bei älteren Menschen fällt die Produktion des Schlafhormons exponentiell ab, da die Zirbeldrüse, in der das Hormon entsteht, mit zunehmendem Alter mehr und mehr verkalkt. Dadurch sinkt die Konzentration des Melatonins im Blut; die Schlafdauer und auch -qualität sinken. Erkennbar macht sich dies an Einschlaf- oder auch Durchschlafstörungen.
  • Arbeitnehmer, welche öfters zwischen Tag- und Nachschichten wechseln müssen sind von einem Melatonin Mangel betroffen. Der Grund hierfür liegt am periodisch ablaufenden Biologen Rhythmus des Menschen, welcher morgens, auch aufgrund des Tageslichts, weniger Melatonin ausschüttet.
  • Auch das blaue Licht, welches von Displays wie Computermonitoren und Smartphones ausgeht kann sich schlecht auf dem Melatonin Produktion auswirken. In diesem Fall ist es das beste solchen Lichtquellen, insofern möglich, aus dem Weg zu gehen.
  • Wie bereits erwähnt kann auch ein übermäßiger Konsum von Koffein, aber auch Alkohol und Nikotin die Produktion negativ beeinflussen. Zudem können auch ausgewählte Arzneimittel, wie beispielgebend Betablocker, oder Cortison-Präparate, eine Reduzierung zum normalen Melatonin-Blutspiegel zu Folge haben.

 

Wann macht die Einnahme von Melatonin Sinn?

Besonders bei älteren Menschen, deren Melatonin Produktion natürlich sinkt eignet sich Melatonin als ergänzendes Nahrungsmittel. Im Gegensatz zu den bekannten Schlaftabletten unterscheidet sich Melatonin insofern, dass es kein klassisches Schlafmittel ist. Es ist lediglich das Hormon, welches den Körper auf den Schlaf einstimmt, ohne Art der Schlafphasen zu verändern. Sobald die Wirkung eintritt hat man allerdings einen natürlicheren Schlaf.

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Zeitpunkt der Einnahme

Bei der Einnahme gilt es zu beachten, dass diese dem eigenen normalen Schlafrhythmus zeitlich angepasst wird. Im besten Fall wird das Melatonin eine halbe bis dreiviertel Stunde vor dem zu Bett gehen eingenommen, da dies die für den Körper nötige Zeit ist, um das Melatonin in den Blutkreislauf aufzunehmen. Von diesem Zeitpunkt an hält sich die Hauptwirkung über die nächsten zwei Stunden.

 

Nebenwirkungen und Überdosierung

Die Nebenwirkungen

Nebenwirkungen treten bei der Einnahme von Melatonin im Allgemeinen keine auf, trotzdem sollte man dieses Präparat nur über einen kurzen Zeitraum von wenigen Wochen bis maximal 3 Monaten zu sich nehmen. Mögliche auftretende Symptome sind Schläfrigkeit sowie Unkonzentriertheit. Juckreiz, Hautausschläge, Kopfschmerzen und Schwindel sind auch keineswegs ausgeschlossen. Besonders aufpassen muss man, wenn das Melatonin außerhalb des körpereigenen Schlafrhythmus zu sich genommen wird, da dieser durch die Einnahme gestört werden kann. Gänzlich ist es momentan allerdings noch nicht möglich zu sagen, ob beziehungsweise welche Auswirkungen die Einnahme auf das Hormonsystem haben könnte, da hier nicht genügend wissenschaftliche Daten vorliegen um eine Aussage zu treffen.

 

Die Überdosierung

Melatonin kann in einer Menge von bis zu 5 Milligramm bedenkenlos eingenommen werden. Es ist aber auch in sehr hohen Dosierungen nicht toxisch, wodurch eine mögliche Überdosierung ausgeschlossen ist. Nichts desto trotz sollte es nicht Tagsüber eingenommen werden, da die Reaktionszeiten des Köpers merklich erhöht werden.

 

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