Selen – Das Spurenelement in der Krebsernährung

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Bösartige Tumore  gehören zu gefährlichen Erkrankungen, die das gesamte Körpersystem angreifen können. Unabhängig vom Stadium und der Entwicklung der Krankheit, muss der Körper neben einer konservativen Behandlung auch durch die Ernährung unterstützt werden. Alles, was das Immunsystem aufbaut, gehört zu der geeigneten Methode, sich bei einer Tumorerkrankung zu ernähren. Eine Krebsdiät, die die Heilung verspricht, gibt es zurzeit noch nicht. Dennoch spricht man von positiven Auswirkungen mancher Nahrungsmittel sowie Ergänzungen von Spurenelementen und Vitaminen, die die Behandlung unterstützen. Vor allem wird in der Literatur immer wieder das Thema „Selen“ aufgegriffen. Das Spurenelement soll die Krebsbehandlung unterstützen bzw. als Vorsorge dienen. Die gesamte Ernährung soll grundsätzlich gesundheitsfördernd gestaltet werden. Destruktive Lebensmittel, wie z. B. der Zucker, gesättigte Fettsäuren, übermäßig viel Konservierungsmittel sowie der übermäßige Gebrauch von Salz gefährden die Körpersysteme im Ganzen. Auch der Vitaminhaushalt muss überwacht und gepflegt werden, um die Funktionen des Körpers bestmöglich zu unterstützen.

 

Selen: Ein Meilenstein der Wissenschaft in der Onkologie

Aktuell wird viel an diesem Spurenelement geforscht. Die bisher angelegten Studien sich undeutlich, bei einigen Patientengruppen war eine Wirkung feststellbar, andere Experimente ergaben keine Unterschiede in den Doppelblindstudien. Der menschliche Körper ist nicht in der Lage, Selen selbst herzustellen und damit ist der Selenmangel eine häufige Erscheinung in unserer Gesellschaft. Die Böden enthalten nicht genügend von diesem Spurenelement und somit sind die Nahrungspflanzen arm an Selen. Das Spurenelement wird im Skelettsystem sowie in den Organen gespeichert und hat diverse wichtige Funktionen, vor allem aber soll es die Zellen schützen. Bei einem durch die Krebserkrankung geschwächten Körper ist Selen umso notwendiger, damit die Organsysteme funktionieren und genügend Energie zur Wiederherstellung der Gesundheit freigesetzt werden kann. Selen gehört zu den wichtigsten Antioxidantien des Körpers und die ausreichende Versorgung mit dem Element wird als eine aktive Krebsvorsorge angesehen. Selen wird sowohl als pauschal antikarzinogen sowie im Rahmen der Ernährung bei Krebs von Apotheken empfohlen.

 

 Ernährung reich an Selen gestalten

Der einzige Weg, dem Körper Selen zuzuführen, ist die Ernährung. Einige Lebensmittel enthalten auf die natürliche Art und Weise Selen, dennoch ist das Anbaugebiet für die tatsächliche Menge entscheidend. Europäische Böden enthalten relativ wenig Selen, in den USA ist die Anreicherung deutlich höher. In Deutschland ist es erlaubt, Selen in das Tierfutter zu geben, so kann der Verzehr einiger Fleischprodukte Selenwerte erhöhen.

 

Selenhaltige Lebensmittel:

  • Paranüsse
  • Makrelen
  • Hülsenfrüchte
  • Champignons
  • Geflügelfleisch
  • Eier
  • Hering
  • Kohlsorten

Zusätzlich können Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke verwendet werden, um die notwendige Dosierung zu erreichen.

 

Neben den Selenhaltigen Lebensmitteln sollten auch weitere Produkte verwendet werden, die das Krebsrisiko minimieren sollen oder die Behandlung bei bestehenden Erkrankungen unterstützen. Leinsamen sowie hochwertige Leinöle und Walnussöle reichern den Körper mit hochwertigen Omega-3-Fettsäuren an und wirken gesundheitsfördernd. Die berühmte Wissenschaftlerin Dr. Johanna Budwig entwickelte auf der Basis der Leinsamen eine Diät, die onkologische Erkrankungen deutlich verbessern sollte, die Stiftung arbeitet immer noch aktiv an der Forschung in diesem Bereich.

Des Weiteren sollte man als betroffener Patient auf die schädlichen Einflüsse von Alkohol, Nikotin und Drogen unbedingt verzichten.

 

Problemthema der Gesellschaft: Übergewicht

Es ist lange nachgewiesen, dass Übergewicht, vor allem in einer höheren Ausprägung, das Immunsystem schwächt und die Organsysteme belastet. Bei einer Krebserkrankung sollte die Gewichtsabnahme sehr schonend gestaltet werden. Radikaldiäten sind hier gänzlich ungeeignet, da sie den Körper in einen Stresszustand versetzen, welcher wieder begünstigend für die Entwicklung der Tumore sein soll. Bei der Abnahme sollte man auf eine ballaststoffreiche, ausgewogene, gesunde Ernährung achten. Die Ernährung muss auch an gegebenenfalls vorhandene Begleiterkrankungen angepasst sein. In Kombination mit Bewegung sachten Sportarten wie z. B. Yoga kann das Ergebnis für die allgemeine Gesundheit förderlich sein. Ebenso sind entspannte Spaziergänge, Schwimmen, Wanderungen ohne hohe Gewichtsbelastung eine gute Entscheidung für das Wohlbefinden.

 

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