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Cannabidiol (CBD) – einfach nur gesund oder steckt mehr dahinter?

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Cannabidiol (CBD) – einfach nur gesund oder steckt mehr dahinter?

Menschen, die sich viel mit Ihrer Gesundheit beschäftigen und dementsprechend einiges zu dem Thema lesen, stoßen in letzter Zeit vermehrt auf die Abkürzung „CBD“. Insbesondere im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln, aber auch im Bereich der Arzneien tritt dieser Begriff in den letzten Jahren immer wieder auf. Doch was genau ist CBD und worin liegt der Grund für den immer größer werdenden Hype?

 

Was ist CBD?

Die Abkürzung CBD steht für den Begriff Cannabidiol. Bei Cannabidiol handelt es sich um einen der zu den sogenannten Cannabinoiden gehörenden Stoffen. Diese Stoffe sind ausschließlich in Pflanzen der Gattung Hanf enthalten und werden aufgrund der Zusammensetzung vorwiegend aus der weiblichen Art der Hanfpflanze gewonnen. Hanfpflanzen und ihre zum Teil gesundheitsfördernden Bestandteile werden im Übrigen schon seit mindestens sechstausend Jahren verwendet und fanden ihre erste Domestizierung in China.

Den meisten Menschen ist eher das Cannabinoid „THC“ (Tetrahydrocannabinol) bekannt. Dieser Stoff ist beispielsweise dafür verantwortlich, dass Konsumenten von Cannabisprodukten wie Marihuana Rauscherscheinungen verspüren. THC gilt deshalb als psychoaktiv und ist in Deutschland und den meisten Ländern der Welt demnach als Betäubungsmittel angesehen, weshalb der entsprechende Verkauf und Besitz solcher Produkte illegal ist.

Die Hanfpflanze beinhaltet jedoch mehr als 80 verschiedene Cannabinoide mit zum Teil stark unterschiedlicher Wirkung auf den menschlichen Körper. Es gilt deshalb zwischen den einzelnen Stoffen zu differenzieren. „Cannabidiol (CBD)“ ist davon sicherlich der interessanteste.

Wie wirkt CBD?

Die Wirkung von CBD kann ganz allgemein durch zwei Begriffe beschrieben werden: Blockend und hemmend. Man könnte durchaus sagen, dass sich Cannabidiol äußerst beruhigend auf das neurologische Nervensystem des Menschen auswirkt. Dies geschieht aber keinesfalls in Form eines Rausches wie beim bereits genannten und deutlich bekannteren THC. Im Gegenteil: In Fachkreisen gilt CBD auch als Antagonist beziehungsweise Gegenspieler des THC, da es dessen Wirkung entgegenwirkt und diese zum Teil vollständig neutralisieren kann. CBD ist deshalb als nicht-psychoaktiver Stoff eingestuft.

Cannabidiol kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Bei der Anwendung werden zahlreiche, zum Teil sehr verschiedene Rezeptoren im Gehirn stimuliert. Durch die Stimulierung von Rezeptoren werden bestimmte Signale an das Gehirn weitergegeben. Diese können positiv oder negativ sein, im Falle von CBD werden jedoch durchweg positive Reize gesetzt. Da die Einnahme von CBD zur Stimulierung verschiedener Rezeptoren führt, sind auch die Wirkungsweisen des Stoffes von sehr vielfältiger Natur.

 

Für wen ist CBD geeignet?

In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Studien zum Thema Cannabidiol und möglicher Anwendungsgebiete dessen stark erhöht, was immer mehr Möglichkeiten zum Vorschein bringt.

Es gilt als erwiesen, dass CBD analgetisch wirkt, was bedeutet, dass mithilfe des Stoffes Schmerzen gelindert werden können. Insbesondere bei Menschen mit Beschwerden wie Migräne wird CBD deshalb oft eingesetzt.

CBD hemmt jedoch nicht nur das Schmerzempfinden, sondern kann auch solche Teile des Gehirns hemmen, die für den Appetit zuständig sind. Aus diesem Grund ist also auch durchaus denkbar, CBD-Produkte bei der Behandlung von Übergewicht einzusetzen.

Wie bereits erwähnt gilt Cannabidiol als ein nicht-psychoaktiver Stoff. Nichtsdestotrotz kann die Einnahme von CBD positive Wirkungen auf die menschliche Psyche haben. Einige Studien haben gezeigt, dass CBD anxilytisch wirken kann, was bedeutet, dass es beim Lösen von Angstzuständen beziehungsweise bei der Behandlung von psychischen, angstauslösenden Krankheiten helfen kann.

Auch entkrampfende Wirkungsweisen wurden mittlerweile oft beobachtet, weshalb CBD auch bei Patienten, die unter Epilepsie leiden, immer beliebter wird. In diesen Fällen hilft das CBD dabei Verkrampfungen zu lösen und sogenannte Trigger-Signale im Gehirn zu dämpfen.

Leidet man unter chronischen Entzündungskrankheiten kann die Einnahme von CBD ebenfalls sinnvoll sein. Studien belegen, dass durch die Einnahme von CBD Entzündungen im Körper reduziert werden. Etwas alltäglichere Anwendung findet CBD zudem bei der Behandlung von Übelkeitsbeschwerden. So ist CBD beispielsweise ein sehr beliebtes Mittel bei der Vorbereitung auf lange Autofahrten, um die sogenannte Reisekrankheit zu vermindern und den Brechreiz zu reduzieren.

Wie du bereits erkennen kannst, ist das Wirkspektrum von CBD enorm groß und denkbare Anwendungsgebiete schier endlos. Die hier aufgeführten Wirkungsweisen sind zudem nur einige Auszüge. Die Einnahme von CBD-Produkten kann aber nicht nur bei der direkten Behandlung von Krankheiten beziehungsweise Symptomen sinnvoll sein. Es gilt beispielsweise als erwiesen, dass Cannabidiol antioxidantisch wirkt, es also dabei helfen kann, dass Giftstoffe aus dem Körper herausgetragen und ausgeschieden werden. Aus diesem Grund wird CBD von manchen Anwendern als Nahrungsergänzungsmittel genutzt und in den täglichen Ernährungsplan integriert.  Weitere, umfassende Informationen zu den verschiedenen Wirkungsweisen und Anwendungsgebieten sind im Übrigen auf verschiedenen Ratgeberseiten zu finden.

Die Anwendung von CBD kann also für fast jeden Menschen sinnvoll sein, lediglich schwangere Frauen sollten von der Einnahme entsprechender Produkte absehen. Es wird vermutet, dass sich die hemmende Wirkung von CBD negativ auf die Bildung der Plazenta auswirken könnte und als Vorsichtsmaßnahme sollte deshalb auf CBD-Produkte verzichtet werden. Am weitaus häufigsten wird CBD im Übrigen bisher bei Schlafstörungen, Magen- und Verdauungsstörungen, Stress sowie chronischen Schmerzen eingesetzt.

 

Die Rechtliche Lage rund um CBD – legal?

Du fragst dich nun vermutlich: Ist Cannabis und somit CBD nicht illegal? Generell ist diese Frage mit „Nein“ zu beantworten. Im Gegensatz zum allseits bekannten THC ist CBD nämlich aufgrund seiner nicht-psychoaktiven Wirkung nicht als Betäubungsmittel eingestuft. Dies gilt übrigens sowohl für Deutschland, als auch für die meisten anderen Länder der Welt.

Lediglich die Frage wie und wo man CBD-Produkte in Deutschland erwerben kann ist rechtlich geregelt. Entscheidend hierfür ist die Zusammensetzung des jeweiligen Produkts. Da CBD-Produkte direkt aus der Hanfpflanze gewonnen werden, enthalten diese oft das komplette Spektrum der ursprünglich in der Pflanze enthaltenen Cannabinoide. Zwar sind die jeweiligen Konzentrationen je nach Auswahl der Sorte und Gewinnungsmethode variierbar, jedoch enthalten die meisten Produkte zum Beispiel einen geringen Anteil an THC. Die rechtliche Lage sieht deshalb so aus, dass CBD-Produkte, die einen THC-Gehalt von mehr als 0,2% aufweisen, als Arzneimittel gelten. Diese Produkte können deshalb nur in besonderen Fällen durch einen qualifizierten Arzt per Rezept verschrieben und durch Apotheken ausgegeben werden.

Produkte, die einen THC-Gehalt von weniger als 0,2% aufweisen, dürfen in Deutschland frei vertrieben werden. Der Händler muss hier lediglich darauf achten, dass diese Produkte nicht als Arzneimittel, sondern als Nahrungsergänzungsmittel oder auch Kosmetikprodukt gehandelt werden. Es dürfen also keine eindeutigen Heilungsversprechen seitens des Verkäufers gemacht werden. Werden diese Regeln eingehalten, können CBD-Produkte von und durch jeden gekauft beziehungsweise verkauft werden. Lediglich eine Altersbegrenzung von 18 Jahren ist zwingend einzuhalten.

Des Weiteren ist die Herkunft von CBD-Produkten in Deutschland geregelt. So müssen in Deutschland erhältliche CBD-Produkte aus sogenanntem Nutzhanf gewonnen werden, welcher sich grundsätzlich nicht zur Erzeugung von berauschenden Produkten wie Marihuana eignet. Diese Pflanzen werden bereits seit Jahrzehnten zur Produktion verschiedener Erzeugnisse wie zum Beispiel Webstoffen genutzt und sind deshalb sehr verbreitet.

 

Fazit

Was gilt es zum Thema CBD also mitzunehmen? Kurz gesagt ist CBD somit eines der vielen Wirkstoffe der Hanfpflanze. CBD wirkt allerdings nicht berauschend und ist im Gegensatz zum allseits bekannten THC nicht-psychoaktiv. Aus diesem Grund ist der Verkauf und Besitz entsprechender Produkte unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen vollkommen legal. Das Wirkspektrum von CBD ist vermutlich sehr groß und die Einnahme kann bei einer Vielzahl von Krankheiten und Symptomen sinnvoll sein. Da CBD auch dabei hilft entsprechenden Krankheiten vorzubeugen, kannst du CBD durchaus auch als Ergänzung deiner täglichen Ernährung verwenden.

Quellen:

 

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