Rauch-Stopp: So klappt es endlich

Rauch-Stopp: So klappt es endlich

Rauch-Stopp: So klappt es endlich

Wer mit dem Rauchen aufhört, hat eine gute Entscheidung getroffen. Schon in den ersten Minuten nach der letzten Zigarette erholt sich der Körper merklich. Der Kreislauf normalisiert sich, der Geschmackssinn kehrt Stück für Stück zurück und nach wenigen Jahren sinkt auch das Lungenkrebs-Risiko deutlich. Hinzu kommen noch zahlreiche Vorteile für die Mitmenschen: Weder Wohnung noch Klamotten stinken nach Rauch. Eine Wohltat.

Aber wie soll das gelingen? Wer lange Zeit geraucht hat, kann nicht einfach von heute auf morgen damit aufhören. Da ist zum einen die körperliche Abhängigkeit vom Nikotin. Der Körper reagiert schnell mit Entzugserscheinungen. Nervosität und Heißhunger zum Beispiel. Und dann gibt es da noch die Gewohnheiten: eine Zigarette zum Kaffee, der nette Plausch in der Raucherecke, die Zigarette nach dem Aufstehen.

Klar ist: Einfach wird die Rauchentwöhnung nicht. Wer diesen Weg gehen will, muss mit Rückschlägen rechnen. Trotzdem lohnt es sich, die Mühen auf sich zu nehmen, der eigenen Gesundheit und den Mitmenschen zuliebe. Und: Es gibt viele Dinge, mit denen sich der Entzug erleichtern lässt, die noch nicht einmal teuer sind. Wir haben fünf Tipps, die helfen, das Rauchen aufzuhören – und das auch auf Dauer durchzuhalten.

 

1. Ein festes Datum ist ein Muss

Viele Menschen nehmen sich vor, am 1. Januar mit dem Rauchen aufzuhören. Gesund ins neue Jahr also. Und die Idee ist gut. Denn: Wer sich ein festes Datum für den Rauchstopp setzt, wird ihn eher durchhalten. Aber ist der 1. Januar dafür ein gutes Datum? Ja und nein.

Ja, weil sich so viele Mitstreiter finden lassen. Das erhöht den sozialen Druck und kann dabei helfen, die Sache wirklich durchzuziehen. Schließlich will jeder zeigen, dass er es schafft.

Nein, weil der 1. Januar ein Tag ist, der wohl für viele mit einem Kater beginnt. Wer sich ohnehin nicht wohlfühlt, wird es schwer haben, Gewohnheiten über Bord zu werfen.

Aber ob nun der 1. Januar oder ein anderer Tag im Jahr: ein festes Datum ist wichtig. Denn mit dem Setzen des Termins schließt man quasi einen Vertrag mit sich selbst. Den einzuhalten, braucht Vorbereitung. Eine Woche Mindestens. Diese Zeit wird dafür genutzt, den Entzug vorzubereiten, neue Gewohnheiten zu überlegen – und Dinge anzuschaffen. Ein E-Zigarette Starterset zum Beispiel. Das kann dabei helfen, das Rauchen aufzuhören. Wie genau, dazu kommen wir später. Außerdem sollte die Zeit dazu genutzt werden, möglichst viele Menschen über den Plan zu informieren – Stichwort soziale Kontrolle.

 

2. Hilfsmittel helfen wirklich

Rauchen ist eine Sucht, da brauchen wir nicht um den heißen Brei herumzureden. Da darf man sich ruhig auf Hilfsmittel verlassen, um sie zu überwinden. Aber welche helfen wirklich?

Fangen wir mit dem Klassiker an, dem Nikotinpflaster. Es wird auf den Körper geklebt und gibt kontinuierlich Nikotin ab. Das lindert die rein körperlichen Entzugserscheinungen. Mehr aber auch nicht. Es vermag nicht dabei zu helfen, die alten Gewohnheiten abzustellen.

An diesem Punkt wollen Nikotinkaugummis angreifen. Sie setzen das Nikotin beim Kauen frei. Damit ist immerhin der Mund beschäftigt. Die Gewohnheiten werden damit aber nicht wirklich ersetzt. Schließlich schmeckt ein Kaugummi nicht zum Kaffee.

Deswegen raten wir: E-Zigarette kaufen. Damit lassen sich die alten Gewohnheiten ersetzen und die Liquids gibt es sogar ganz ohne Nikotin. Wer sich für das E-Zigarette Kaufen entscheidet, kann sich weiterhin mit den Freunden in die Raucherecke stellen und sich über Genuss zum Kaffee freuen.

Und der Umstieg ist gar nicht schwer: Am Anfang solltest Du ein E-Zigarette Starterset kaufen. Da ist fast alles enthalten, was es braucht – und technische Kenntnisse brauchst Du nicht. Du kannst einfach damit beginnen, zu dampfen statt zu rauchen.

 

Eine Frau am Strand genießt Ihre Freiheit3. Die neue Zeit sinnvoll nutzen

Wer nicht raucht, hat mehr Zeit und Geld. Das ist eine gute Gelegenheit, sich ein neues Hobby zu suchen. Das hat zwei Effekte, die bei der Rauchentwöhnung helfen. Zum einen lenkst Du dich ab. Du bist schließlich damit beschäftigt, Deinem neuen Hobby nachzugehen, etwas Neues zu lernen. Zum anderen belohnst Du dich selbst – und das hilft auch dabei, die neuen Gewohnheiten beizubehalten.

Aber welche Hobbys sollen es sein? Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was gefällt. Eine gute Idee ist in jedem Fall Sport. Der hat in diesem Zusammenhang gleich zwei Vorteile: Zum einen schüttet man beim Sport Glückshormone aus. Die wirken direkt auf das Suchtzentrum im Körper. Und die Erfolgserlebnisse werden sich schnell einstellen. Denn wer das Rauchen aufgibt, dem geht nicht mehr so rasch die Puste aus. Zum anderen beugt Sport einer Nebenwirkung des Rauch-Stopps vor: der Gewichtszunahme. Denn, selbst wenn Du nicht sonderlich viel mehr isst: Dein Stoffwechsel wird durch die Entwöhnung beeinflusst – und es kann geschehen, dass Du zunimmst. Treibt man aber Sport, ist das so gut wie ausgeschlossen.

 

4. Stelle Dich auf die Entzugserscheinungen ein

Wir wollen Dir nichts vor Machen: Der Anfang des Rauch-Stopps wird hart werden. Immerhin fehlt dem Körper ein Stoff, an den er sich gewöhnt hat. Darauf wird er mit den klassischen Entzugserscheinungen reagieren: Nervosität, Schlafstörungen und Heißhunger. Die können Dein gesundes Vorhaben im Nu zunichtemachen. Aber muss das sein? Nein.

Bereite Dich darauf vor, sprich mit anderen, die diesen Schritt bereits gewagt haben. Die Entzugserscheinungen werden nur kurzer Dauer sein. Danach wirst du dich so wohl fühlen wie schon lange nicht mehr.

 

5. Belohne Dich selbst

Auch wenn Du keine Entzugserscheinungen hast: So hast du dir eine Belohnung verdient. Immerhin hast du alte Gewohnheiten über Bord geworfen und sowohl Deiner Gesundheit als auch Deinen Lieben etwas Gutes getan. Dafür darfst du dich ruhig selbst belohnen. Plane diese Belohnungen direkt in Dein Rauchstopp-Programm mit ein.

Belasse es aber nicht bei kleinen Belohnungen. Du sparst nun jede Menge Geld. Da darf es schon mal etwas Größeres sein. Plane die Belohnungen immer dann ein, wenn ein neuer Meilenstein erreicht ist. So könntest Du dich nach einem Monat ohne Glimmstängel belohnen, indem Du dich einen kleineren Wunsch erfüllst. Das tolle Top aus dem Lieblingsladen oder ein neues Spiel für die Playstation zum Beispiel.

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