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Trinkwasser in höchster Qualität in den Leitungssystemen?

Trinkwasser in Deutschland

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Trinkwasser in höchster Qualität in den Leitungssystemen?

Das Trinkwasser ist ein hohes Gut, denn es versorgt den menschlichen Körper täglich mit wichtigen Mineralstoffen. Doch in den letzten Jahren sind die Anforderungen an die Aufbereitung stetig gestiegen. Dies liegt zum einen daran, dass immer mehr Verunreinigungen ins Grundwasser gelangen und es für Aufbereitungsanlagen immer schwieriger wird, diese entsprechend heraus zu filtern. Da es in Deutschland bereits seit vielen Jahren eine sehr strenge Richtlinie in Bezug auf die Trinkwasserqualität gibt, sind keine Bedenken vorhanden. Zwar gibt es je nach Region schon Unterschiede, diese liegen aber immer noch auf einem hohen Niveau.

Rückstände

Eine zunehmende Gefahr für das Trinkwasser in Deutschland, ergibt sich durch erhöhte Medikamentenrückstände, die vor allem im Bereich der Tier- und Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Aber auch aus dem Privathaushalt gelangen zunehmen mehr „Abfälle“ in das Wasser. Daher ist es für viele Versorger immer schwieriger den vorgeschriebenen Grenzwert von maximal 3 Mikrogramm auf einen Liter einzuhalten. Aber auch zum Teil veraltete Leitungen stellen ein Problem dar, die Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Besonders in Regionen, wo es noch alte Blei- oder Kupferrohre gibt, kann dies zu einer Beeinträchtigung führen. Besonders für Kleinkinder und Säuglinge können erhöhte Werte zu einem Problem werden, denn dies kann zu gesundheitlichen Schäden im Bereich des Organismus führen. Hier gilt es besonders die regelmäßigen Wasserproben im Auge zu behalten.

 

Die Trinkwasserqualität

Das Umweltbundesamt nimmt ständig Proben und überzeugt sich vom Zustand des Trinkwassers. Hier geht es vor allem um Stoffe und Mikroorganismen, die vorhanden sind. Diese werden genauestens kontrolliert und analysiert und mit den vorgeschriebenen Grenzwerten abgeglichen. Zu krankheitsbedingten Mikroorganismen kommt es nur dann, wenn von dem Wasser viel getrunken wird oder ein anderweitiger Kontakt zu Stande kommt. Anfang des 19. Jahrhundert, wo es noch keine modernen Aufbereitungsanlagen gab, kam es vermehrt zu Krankheiten durch versuchtes Wasser. Sogar ganze Epidemien sind dadurch entstanden. In der heuteigen Zeit ist es daher absolut wichtig, ein hochgradig desinfiziertes und gefiltertes Trinkwasser zu haben, welches fast ohne Krankheitserreger auskommt. In den letzten Jahrzehnten wurden im Trinkwasser kaum Konzentrationen auf irgendwelche Fremdstoffe gefunden. Hier geht es vor allem um eine Langzeitwirkung, wo durch solche Stoffe Personen ernsthafte gesundheitliche Schäden erleiden oder es im schlimmsten Fall sogar Todesfälle gab. In den meisten Proben waren die gefundenen Konzentrationen allerdings immer unterhalb der jeweiligen Grenzwerte, so dass keine akute Gefahr für die Gesundheit bestand.

 

Trinkwasser Kontrolle

Steigende Nitratmengen

In Zukunft könnten sich allerdings die Kosten für das Trinkwasser erhöhen, da immer weiter steigende Nitratwerte im Wasser gefunden werden. Dies liegt vor allem an einer sehr intensiv betriebenen Landwirtschaft, wo die Abfälle später in das Grundwasser gelangen. Um diese dann entsprechend aufbereiten zu können, ist ein zum Teil sehr hoher und teurer Aufwand notwendig. Besonders Rückstände in den Böden und Gewässern, kann auf Dauer ein sehr kostspieliges Problem werden. Zwar besteht keine gesundheitliche Gefahr, doch müssen mehr Filterfunktionen zum Einsatz kommen, um diese ganzen Schadstoffe alle gründlich filtern zu können. Besonders ältere Kläranlagen sind hierfür nicht geschaffen und müssen mit viele Aufwand und Kosten aufgerüstet werden. Da es bis heute keine verbindlichen Grenzwerte bei Arzneimittelstoffen im Grundwasser gibt, muss auch in diesem Bereich für Ordnung gesorgt werden.

 

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