Öle – unterschätzte Nahrungsmittel

Öle – unterschätzte Nahrungsmittel

Öle – unterschätzte Nahrungsmittel

Öl. Für viele nur ein notwendiges Mittel zum Braten oder zum Aufpeppen eines Salatdressings. Sonnenblumenöl, Olivenöl und Kernöl sind dabei die bekanntesten Öle in deutschen Supermärkten und Haushalten. Doch die Kraft der Öle wird von den meisten unterschätzt. Wer nur auf billige Bratöle fokussiert ist, der wird den Mehrwert qualitativer Öle natürlich nicht erkennen. In vielen Fällen können Öle sogar ganze Lebensmittel ersetzen, denn ihr Gehalt an lebenswichtigen Vitaminen und Fettsäuren ist mitunter gewaltig. Doch welche Öle und Fette enthalten welche Vitamine und Mineralstoffe. Und welche Öle sind besonders hervorzuheben?

Aus beinahe allen Pflanzen können Öle gewonnen werden. Meist sind es die Kerne, in denen das kostbare Öl steckt. Je nach Aufwand ist das Öl dann teurer oder günstiger. Olivenöl, welches aus den vielzähligen Oliven gewonnen wird. Die Ausbeute ist recht groß, sodass Olivenöl meist nicht allzu teuer ist. Seltenere Öle, wie z.B CBD Öl oder das Arganöl sind da wesentlich teurer.

 

Leinöl

Das aus den Leinsamen hergestellte Öl gilt als besonders gesund. Als eines der wenigen Öle enthält es mehr Omega-3-Fettsäuren, als Omega-6-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind essentiell und können das Risiko an Gefäßerkrankungen zu leiden deutlich senken. In verschiedenen Studien konnte darüber hinaus gezeigt werden, dass durch die Einnahme hoher Dosen der Fettsäure das Risiko an plötzlichem Herztod zu sterben ebenfalls gesunken ist. Leinöl enthält dabei sogar mehr Omega-Fettsäuren als Fisch und kann aus diesem Grund als Ersatz für Fisch dienen. Zukünftig könnten so auch die Meere entlastet werden. Auch die Debatte über Mikroplastik in Fisch wird Leinöl noch attraktiver machen.

 

Hanföl und CBD Öle

Nein, mit Cannabis, Joints und Haschisch haben diese Öle nur ganz wenig zu tun. Ihre einzige Gemeinsamkeit liegt in der Pflanzenfamilie. Doch Hanföl wird aus Hanfsamen gewonnen, die keine berauschenden Wirkstoffe enthalten. Geschmacklich ist das Öl sehr charakteristisch und hat eine leicht grünliche, kräftige Farbe. Braten kann man mit diesem Öl nicht, doch für Salate oder mit Brot eignet sich das Öl sehr gut. Die enthaltene Linolsäure und Alpha-Linolensäure, beide mehrfach ungesättigte Fettsäuren, kommen in sehr großen Mengen vor. Im CBD Öl, welches meist Hanföl als Basis nimmt sind große Mengen an Cannabidiol enthalten. Vom Wirkstoff wird sich viel versprochen, so auch eine schmerzlindernde Wirkung und eine entzündungshemmende Wirkung. Als Nahrungsergänzungsmittel ist es empfehlenswert.

 

Kokosöl

Nicht mit Kokosfett zu verwechseln ist das Kokosöl, welches kaltgepresst gewonnen wird. Im Handel findet man es in Dosen, denn bei Raumtemperatur hat das Öl eine feste, aber cremige Konsistenz. Überzeugen kann es einerseits durch seinen Geschmack, der sehr an Kokos erinnert, aber auch durch den hohen Gehalt an Vitamin E und Aminosäuren. Darüber hinaus kann das Kokosöl auch für die Hautpflege verwendet werden und sogar als Schutz für Mücken. Auf jeden Fall ist kaltgepresstes Kokosöl ein hervorragender Alleskönner.

 

Traubenkernöl

Wie der Name schon sagt, wird dieses Öl aus den Kernen der Weintraube gewonnen. Geschmacklich ist das Öl leicht nussig, wobei auch Weintrauben herausgeschmeckt werden können. Überzeugen kann es durch einen hohen Gehalt an Vitamin E, so wie weiteren Antioxidantien. Besonders zum Würzen eignet sich das Öl, zum Braten eignet es sich nur bei niederen Temperaturen.

 

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