StartGesunde ErnährungTipps, Tricks, Dies und Das2 Monate Vegetarier, gar nicht mal so schlecht!

2 Monate Vegetarier, gar nicht mal so schlecht!

Seit Mitte Mai bin ich nun offiziell Vegetarier. Selbstverständlich habe ich diverse versuche gestartet und ausprobiert was ging. Die aktuellen Gedanken und Erkenntnisse erfährst Du in diesem kleinen Beitrag.

 

Wie geht mir jetzt als Vegetarier?

Ist das wirklich schon alles? Der große Hype um Vegetarier und Veganer der in letzter Zeit so beliebt ist, hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Das Leben verändert sich kaum! Epische und ruhmreiche Geschichten vom positiven Leben eines Vegetariers als Held des gequälten Zuchttiers kann ich nicht nachvollziehen. Gut, ich gebe zu, es war auch nie mein bestreben. Sicherlich ist das kein schlechtes Gefühl zu wissen dass man vielleicht schon dem einen oder anderen Tier das Leben, wegen fehlender Nachfrage, gerettet hat.

Mein Hauptbestreben war es aber in erster Linie gesund zu leben. Auch ich sehe mittlerweile keinen Grund mehr dafür Tiere in der Zucht zu quälen nur damit ich meinen Billig-Burger essen kann.

Körperlich kann ich mich aber nicht beklagen. Ich habe 2 Kilo abgenommen und habe eine recht gute Verdauung. Am Anfang, so die ersten 3 Wochen, habe ich noch viele Eier und viel Käse gegessen. Ich denke dass ich das wohl als Fleischs Ersatz benötigt habe. Zwar nicht körperlich, aber der Kopf, das Gewohnheitstier war wichtig. Von der Energie hat sich nicht viel verändert. Klar ist der Energiefresser Verdauung jetzt nicht mehr so stark beschäftigt wie mit Fleisch und verbraucht deswegen auch nicht mehr so viel Energie. Dennoch kann ich keine Energieschübe feststellen wie so manch anderer Vegetarier sie erhalten hat. Aktuell halte ich das nur für Propaganda.

Man muss tatsächlich erst einmal lernen dass ein Essen auch ein Essen ist ohne die Fleischbeilage. Vor Allem ich. Es gab früher nur selten ein großes Essen ohne Fleisch. Wenn jetzt auf einmal das Schnitzel oder die Rinderroulade fehlt, ist das zuerst einmal eigenartig. Da schaltet dann direkt die Gewohnheitslogik im Gehirn ein und will einem weiß machen dass das essen nicht komplett. Aber auch das vergeht.

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Zuletzt aktualisiert am: 27.05.2022 um 16:17 Uhr.

 

Was sagt das Umfeld?

Mein Umfeld, vor Allem die Familie, gewöhnt sich so langsam an den neuen Zustand. Es wird zwar immer noch etwas eigenartig beäugt, aber ich lebe damit. Was ich ein wenig lustig fand war die Tatsache dass meine Großeltern schon dachten dass ich ein Herzleiden habe da ich mein Leben aktuell komplett umkremple. Ist Ihnen auch nicht zu verdenken. Ich habe in den vergangenen 7 Monaten aufgehört zu rauchen, 10 Kilo abgenommen, aufgehört Fleisch zu essen und dem Alkohol abgedankt. Da kann man schon stutzig werden.

 

Kleines Selbstexperiment mit Fleisch

Da ich mit einer Fleischesserin zusammenlebe, habe ich immer wieder die Möglichkeit ein paar „Geschmacks-“ und Wohlfühl-Experimente durchzuführen. So habe ich vor 2 Wochen einen Döner gegessen und gerade Gestern einen Löffel Bolognese Soße mit Hackfleisch versucht. Hier meine Eindrücke.

Für dieses Experiment habe ich selbstverständlich meinen Lieblings Döner Dealer konsultiert und war zuerst einmal geschockt. Der Preis ist in dieser kurzen Zeit auf 4,50 Euro pro Döner gestiegen?!?! Ich weiß nicht was sich diese Döner Heinis in meinem Wohnort einbilden. Aber hier fehlt eindeutig die Konkurrenz. Liebe Dönerunternehmer! Macht bei uns ein paar Döner Läden auf und sorgt für anständige Preise! In Berlin habe ich noch vor nicht allzu langer Zeit einen Döner für 2 Euro gegessen, der größer war als dieser hier.

Aber egal. Mein Unmut musste mal eben raus. Zurück zu meinen Eindrücken. Das Teil hat einfach nur eklig geschmeckt. Die Qualität war wie immer. Ich vermute nur dass sich meine Geschmacksrezeptoren einfach nur auf das Gemüse umgestellt haben. Der Döner war viel zu salzig und das Fleisch schmeckte irgendwie nach alt und Verwesung. Den ganzen restlichen Tag habe ich in meinem Magen erschreckende Töne gehört die an die Paarungsgesänge der Kröten im Nachbarteich erinnerten. Am nächsten Tag war der Stuhlgang sehr anstrengend. Entschuldige den Ausdruck, aber er gewohnte „flutschende“ Stuhlgang hat sich in einen festen Kleister verwandelt. Mache ich also nie wieder.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 27.05.2022 um 11:28 Uhr.

 

Vielen Dank für Deine Zeit. Ich wünsche Dir viel Erfolg beim vegetarischen Essen.

Liebe Grüße Damian

Damianhttp://www.gesundheit10.de
Ich bin Damian und schreibe bereits seit 2014 Beiträge für den Gesund Blog. Ich interessiere mich sehr für alle Themen aus den Bereichen Gesundheit, Sport, Ernährung und vielem mehr. Ich hoffe, dass ich Dir bei dem einen oder anderen Thema helfen kann und freue mich auch immer sehr auf Kommentare, Tipps und Verbesserungsvorschläge. Viel Spaß beim Lesen!
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