Raumklima in der Wohnung

Raumklima in der Wohnung

Raumklima in der Wohnung
In Zeiten von immer mehr künstlichen Materialien, Energiesparhäusern und starken Heizungen rückt das Thema Raumklima immer mehr in den Vordergrund. Vor allem die Luftfeuchtigkeit soll hierbei eine große Rolle spielen und für die Leistungsfähigkeit sowie Gesundheit der Bewohner verantwortlich sein. Schlaflosigkeit, Allergien, Kreislaufprobleme und sogar Migräne können mit einem unzureichenden Raumklima in Verbindung gebracht werden.
Doch wie ausschlaggebend ist die Luftfeuchtigkeit tatsächlich für unser Wohlfühlgefühl und unsere Gesundheit? Macht ein Luftbefeuchter in den eigenen vier Wänden Sinn?

Wie sieht das perfekte Raumklima aus?

Das perfekte Raumklima ist wohl sehr individuell von den Bewohnern abhängig. Generell sollte sich die Luftfeuchtigkeit innerhalb des Raumes in etwa zwischen 40 und 65 Prozent bewegen.
Die Luftfeuchtigkeit ist allerdings nicht alleine ausschlaggebend. Halten sich mehrere Personen in einem Raum mit unzureichender Frischluftzufuhr auf, so wird die Luft sehr schnell verbraucht. Während in der normalen Umgebungsluft 21 Prozent Sauerstoff enthalten sind, werden nur noch 17 Prozent Sauerstoff wieder ausgeatmet. Moderne Bauweisen sorgen für eine gute Isolierung und luftdichte Räume. Dies wirkt sich zwar positiv auf die Heizkosten aus, machen eine ständige Frischluftzufuhr umso notwendiger. Regelmäßiges Stoßlüften ist also auch in Neubauten unumgänglich.
Die optimale Raumtemperatur liegt, auch im Winter, zwischen 20 bis 22 Grad.

Anzeichen eines unzureichenden Raumklimas

Besonders im Winter ist es schwer, ein gesundes Raumklima herzustellen. Durch den Heizvorgang wird der Luft wichtige Feuchtigkeit entzogen. Lüften ist im Winter auf Grund der kalten Temperaturen oft unerwünscht und wird hierdurch vernachlässigt. Zudem bringt Stoßlüften nicht den gleichen Effekt wie im Sommer, da die Luft in der kalten Jahreszeit generell weniger Luft beinhaltet.

Ob die Luftfeuchtigkeit zu gering ist, kann schnell durch einen Blick auf den Hygrometer festgestellt werden. Meist ist dies aber gar nicht vonnöten, denn unsere Schleimhäute leiden unter einer geringen Luftfeuchtigkeit am schnellsten. Diese trocknen aus und verursachen eine Reizung. Auch trockene Augen, ein Kratzen im Hals oder eine heisere Stimme können weitere Symptome sein. Liegt zudem die Luftfeuchtigkeit unter 35 Prozent, so freuen sich auch Bakterien und Viren, die Ansteckungsgefahr steigt.

Pro und Kontra

Eine der weitverbreitetsten Möglichkeiten um die Luftfeuchtigkeit auf einfache Art und Weise zu erhöhen, ist ein Luftbefeuchter. Dieser sollte ab einer Luftfeuchtigkeit von unter 30 Prozent zum Einsatz kommen und befeuchtet durch Verneblung oder Zerstäubung von Wasser die Luft.
Durch Luftbefeuchter ist es einfach die empfohlene Luftfeuchtigkeit auf eine kostengünstige Art in den heimischen vier Wänden wiederherzustellen.

Luftbefeuchter wirken sich zudem auch positiv auf den Staubgehalt in der Luft aus. Durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit erhöht sich die Partikelgröße. Hierdurch sinken die Partikel schneller zu Boden, die Luft wirkt sauberer. Das Staubwischen geht bei einer höheren Luftfeuchtigkeit also auch einfacher von der Hand.
Die Befeuchtung der Raumluft kann sich allerdings auch negativ auswirken. Liegt die Luftfeuchtigkeit über längere Zeit hinweg über 55 Prozent, so werden ideale Lebensbedingungen für Hausstaubmilben geschaffen. Auch Schimmel und Bakterien fühlen sich in feuchten Räumen äußerst wohl. Krankheitserreger welche sich normalerweise im Wasser aufhalten, werden in die Luftgeschleudert und wieder eingeatmet. All dies kann im schlimmsten Fall Krankheiten, Allergien oder Asthma hervorrufen.

 

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