Mein Haus, mein Heim: Fliegen, bitte tretet nicht ein!

Mein Haus, mein Heim: Fliegen, bitte tretet nicht ein!

Mein Haus, mein Heim: Fliegen, bitte tretet nicht ein!

Dass die Sonne auch stets Schattenseiten hat, dies werden wir nunmehr jeden Frühling sowie Sommer gewahr. Neben einer regelrechten Hitzeflut spült dieses Wetter neue Arten mit ans Land, denen hierzulande ein optimaler Lebensraum geboten wird. Tragischerweise ist dieser Anstieg teilweise atemberaubender Überlebenskünstler immer mit dem Umstand fremder Gebietszugehörigkeit verbunden, welches den einheimischen Arten oftmals eher zusetzt, als den Hinzugekommenen.

Zur Früherkennung und Kategorisierung dieser gebietsfremden Arten hat das EU-Parlament eine Verordnung verabschiedet, welche die Prävention sowie die Ausbreitung der Spezies näher analysiert, um dementsprechend darauf reagieren zu können. Das Amtsblatt Nr. 1143/2014 sieht deswegen vor, Zitat: „die Einbringung nicht heimischer Arten, welche Ökosysteme, Lebensräume oder Arten gefährden, zu verhindern oder diese Arten zu kontrollieren oder zu beseitigen“. In Beziehung zur Aufrechterhaltung der Artenvielfalt ist es demnach wichtig, die Funktion des heimischen Ökosystems zu erhalten, um sowohl der Übertragung von Krankheiten entgegenzuwirken und den Erhalt von Lebensräumen anzustreben. Das Infektionsrisiko, welches somit von fremden Arten ausgeht, ist insbesondere bei Insekten gegeben, welche bedrohliche Tropenkrankheiten übertragen können. Mit einem Fliegengitter im Dachfenster kann dem tendenziell entgegengewirkt werden.

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Zuletzt aktualisiert am: 09.07.2020 um 00:22 Uhr.

 

Der Anstieg tropischer Krankheiten in Deutschland!

Vor allem Gewässer nahe Regionen haben jedes Jahr aufs Neue mit dem Einfall exotischer Stechmückenschwärme zu rechnen, von denen die bekannte Tigermücke oder der Buschmoskito zu den bekanntesten Vertretern ihrer Zunft gehören. Diese saugen nicht nur gerne leckeres Blut aus ihren anvisierten Opfern, nein, sie können dabei auch Krankheiten übertragen. Die Liste der deutschen Stechmückenfauna erweitert sich somit nahezu jährlich, wobei die bereits aus weltweiten Arten bestehende Sammlung nunmehr um eine südostasiatische Art reicher ist, dem Japanischen Buschmoskito (Ochlerotatus japonicus). Mittlerweile leben Stand heute somit bereits über 40 verschiedene nicht heimische Stechmückenvertreter in unseren heimischen Gefilden.

In diesem Zusammenhang muss betont werden, dass heutzutage nicht nur von den eingeschleppten Arten ein hohes Risiko ausgeht, sich mit dem Zika- oder Dengue Virus und dergleichen anzustecken, sondern mittlerweile ebenfalls heimische Arten zu den Überträgern gehören. So wurden erst unlängst mehrere Menschen Opfer des sogenannten West-Nil-Fiebers.

 

Der Schädlingsbefall, eine zunehmende Belastung für Umwelt und Land!

Neben der Übertragung von Krankheitserregern werden Tierarten je nach Art ihres Schädlingsbefalls in Nahrungsmittelschädlinge bzw. Vorratsschädlinge, Agrarschädlinge, Holz- und Forstschädlinge sowie Hygieneschädlinge eingeteilt. Neben Stechmücken zählen somit auch alle anderen Gattungen von Insekten dazu, also ebenfalls Schmetterlinge (Motten) und Käfer. Die bekanntesten Vertreter ihrer Zunft sind die Kleidermotten oder der Borkenkäfer, welcher nunmehr seit Jahrzehnten den deutschen Wald bedroht.

Inwiefern Begriffe wie Nützling oder Schädling jedoch irreführend sein können, dies sei einmal dahingestellt. Vielmehr hat jede Tierart die Tendenz, bei einem gewissen selektiven Druck oder aus einer Nahrungsvielfalt heraus, in der menschlichen Betrachtungsweise zu einem Schädling zu werden. Bestes Beispiel ist der Kartoffelkäfer, der wie das Gemüse selbst, hier zunächst erst gar nicht beheimatet war. Die Kartoffel, welche aus den Hochanden Südamerikas stammt, wurde somit zunächst in Europa eingeführt, um von dort aus wiederum in Nordamerika angebaut zu werden. Dies ist die Heimat des aus Zentralmexiko stammenden Kartoffelkäfers (Leptinotarsa decemlineata), einem sich auf Nachtschattengewächsen spezialisierten Käfers, der mit der Einführung des Gemüses eine neue Lebensgrundlage fand und wiederum in Europa eingeschleppt wurde. Hier führte er zum Verlust ganzer Ernten.

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