Fit durch die Erkältungssaison – so klappt es

Fit durch die Erkältungssaison – so klappt es

Fit durch die Erkältungssaison – so klappt es

Wenn im Herbst die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden, sinken auch die Temperaturen. Es wird häufiger kalt und nebelig, und viele Menschen erkälten sich in dieser Zeit des Jahres häufiger und schneller als sonst. Doch Herbst und Winter müssen nicht zwangsläufig zu einer Belastung für die Gesundheit werden. Wer einige Tipps beachtet, kann auch in der dunklen und kalten Jahreszeit fit und gesund bleiben, – und das ganz ohne große Mühen und Kosten. Notwendig sind lediglich ein wenig Konsequenz und Achtsamkeit.

 

Was ist eigentlich eine Erkältung – und wie kann man sie vermeiden?

Eine Erkältung wird mitunter auch als grippaler Infekt bezeichnet, aber genau genommen sind beide Begriffe nicht ganz zutreffend. Denn zum einen hat eine Erkältung nicht zwingend etwas mit Kälte zu tun, und ebenso wenig handelt es sich dabei um eine echte Grippe, die medizinisch als Influenza bezeichnet wird. Vielmehr handelt es sich bei einer Erkältung um eine durch Viren hervorgerufene Erkrankung, die zwar typischerweise mit lästigen Symptomen wie Schnupfen, Halsschmerzen und Husten verbunden, ansonsten aber meist harmlos ist und in der Regel von selbst wieder verschwindet. Sie klingt normalerweise nach einer Woche bis zehn Tagen wieder ab. Einige Tipps zum Umgang mit Erkältungen finden sich beispielsweise im Gesundheitsratgeber von mycare, wo auch auf einige bewährte Hausmittel zur Behandlung von Erkältungen hingewiesen wird. Allerdings helfen diese in der Regel nur, die Beschwerden und Symptome zu lindern, während die Virusinfektion selbst nicht durch Medikamente oder Ähnliches beeinflusst werden kann. Deshalb wäre es auch falsch, eine Erkältung mit Antibiotika behandeln zu wollen.

Antibiotika sind wertvolle Medikamente bei der Bekämpfung bakterieller Infektionen, aber gegen Viren sind sie völlig wirkungslos. Um möglichst keine Erkältung zu bekommen, sollte vor allem der enge Kontakt mit infizierten Personen vermieden werden. Allgemeine Hygieneregeln wie beispielsweise die Empfehlung, sich die Hände regelmäßig gründlich mit Seife zu waschen, gewinnen in der Erkältungssaison besonders stark an Bedeutung. Besonders wichtig ist es in dieser Zeit jedoch, das eigene Immunsystem zu stärken, damit Viren gar nicht erst eine Erkrankung auslösen können oder diese gegebenenfalls zumindest sehr mild und ohne Komplikationen verläuft.

 

Darüber freut sich das Immunsystem – und dies nicht nur im Winter

Im Herbst und Winter ist das Immunsystem durch häufigere Temperaturwechsel und ein verstärktes Aufkommen von Viren und Bakterien besonders stark gefordert. Empfehlenswerte Maßnahmen zu seiner Stärkung lassen sich jedoch das ganze Jahr über umsetzen und sollten feste Bestandteile einer gesunden Lebensweise sein. An erster Stelle steht dabei eine gesunde, vitaminreiche und abwechslungsreiche Ernährung. Diese sollte mit einem möglichst weitgehenden Verzicht auf Genussgifte wie Nikotin oder Alkohol verbunden werden, da diese das Immunsystem erheblich belasten können, – ganz abgesehen von ihren sonstigen gesundheitsschädlichen Wirkungen. Mindestens ebenso wichtig ist ausreichender, erholsamer Schlaf. Ein erhebliches Schlafdefizit schwächt das Immunsystem und erhöht die Anfälligkeit für Infektionen signifikant. Kommen dann noch häufige oder gar dauerhafte Belastungen durch Stress hinzu, wird der menschliche Organismus besonders anfällig für Erkältungen und andere Infektionskrankheiten.

Zudem kann sich der Heilungsprozess verzögern und es können Komplikationen auftreten. Eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Erholung beziehungsweise Stress- und Ruhephasen ist deshalb besonders in der Erkältungssaison unverzichtbar. Vermieden werden sollte insbesondere der sogenannte negative Stress, das heißt, Stress der als Beeinträchtigung empfunden wird und dem man sich nicht entziehen kann. Er unterscheidet sich damit vom sogenannten positiven Stress. Dieser tritt in Situationen auf, die zwar auch durch Zeitdruck oder ein hohes Arbeitspensum geprägt sein können, aber grundsätzlich als etwas Positives erlebt werden, zum Beispiel bei der Ausübung eines Hobbys, beim Sport oder bei kulturellem und sozialem Engagement. Positiver Stress ist weitaus weniger schädlich für die Gesundheit und kann sogar stimulierend wirken. In Maßen angewandt – und am besten nach Rücksprache mit einem Arzt – können auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und für die hohe Beanspruchung in den Herbst- und Wintermonaten zu wappnen.

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