Mysterium Träume: Eine Reise in die Tiefen unseres Gehirns

Mysterium Träume

Mysterium Träume: Eine Reise in die Tiefen unseres Gehirns

Wir alle träumen. Zwischen drei und fünf Träume haben wir pro Nacht – das entspricht im Laufe unseres Lebens rund 100.000 Träume. Das mag vielleicht unrealistisch erscheinen – vor allem, weil sich viele Menschen am nächsten Morgen nicht an ihre Träume erinnern. Fakt ist jedoch: Von 25 Jahren, die wir im Laufe unseres Lebens schlafend verbringen, träumen wir volle sechs Jahre.

Umso erstaunlicher ist es, dass bis heute noch nicht vollständig geklärt ist, warum wir eigentlich träumen. Wahrscheinlich ist jedoch, dass unser Gehirn während des Schlafs die Erlebnisse verarbeitet, mit denen wir im Wach-Zustand konfrontiert werden.

 

Warum träumen wir?

Zu dieser Frage gibt es viele verschiedene Theorien. Während manche Wissenschaftler davon ausgehen, dass Träume lediglich aus zufälligen Aktivitäten unserer Hirnzellen entstehen, denen unser Bewusstsein einen Sinn zu geben versucht, sind andere der Meinung, dass uns die geträumten Situationen auf reale Ereignisse vorbereiten sollen. Wieder andere Forscher plädieren dafür, dass durch Träumen emotionale Konflikte verarbeitet werden, oder dass Erlerntes im Gehirn verankert wird, indem wir uns im Schlaf weiter damit beschäftigen. Bei all diesen verschiedenen Ansätzen können wir jedoch davon ausgehen, dass unsere Träume in gewisser Art und Weise etwas mit Erlebnissen aus dem Wach-Zustand zu tun haben.

 

Was passiert im Gehirn?

Während unseres nächtlichen Schlafs träumen wir ein bis drei Stunden lang – und verbringen so rund sechs Jahre unseres Lebens damit. Vor allem träumen wir in der sogenannten REM-Phase, die sich gegen Ende der Nacht einstellt. Nachdem Forscher die Aktivitäten des Gehirns während des Schlafs untersuchten, ist bekannt, dass das limbische System, das für die Verarbeitung von Emotionen zuständig ist, in dieser Phase besonders aktiv ist. Gleichzeitig wird der präfrontale Kortex als rationaler Part des Gehirns zunehmend inaktiv – eine Erklärung für das Phänomen, dass wir nicht erkennen, dass wir gerade träumen. Die für Sinneseindrücke zuständigen Gehirnareale wie der sekundäre visuelle Kortex haben während des Schlafs wenig zu tun, versuchen aber dennoch, stimmige Bilder aus den Reizen des Gehirns zu konstruieren. Kein Wunder also, dass wir oftmals sehr wirre Träume haben.

 

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Fliegen, fallen, verfolgt werden: Die häufigsten Träume

Jeder Mensch durchlebt in seinen Träumen individuelle Situationen, doch interessanterweise wiederholen sich einige Themen und werden von vielen Menschen geteilt. Dazu zählt zum Beispiel der Traum vom verfolgt werden, den sicherlich viele von uns irgendwann schon einmal hatten, genauso wie Fliegen, eine Prüfung ablegen, Autofahren oder Fallen. Bei der Deutung solcher Traumthemen sollte man die geträumte Situation nicht eins zu eins auf das „wirkliche Leben“ übertragen, sondern etwas abstrakter denken: So weist ein Prüfungstraum nicht unbedingt darauf hin, dass du man für eine anstehende Prüfung mehr lernen sollte, sondern könnte mangelndes Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten widerspiegeln.

 

Spannende Fakten zum Thema Träumen

So ungeklärt und mysteriös uns Träume erscheinen, so spannend sind einige Fakten, die wir heute über die nächtlichen Erscheinungen kennen. Zum Beispiel wissen die wenigsten, dass zwölf Prozent der Menschen in schwarz-weiß träumen, oder dass 40 Prozent von uns Schlafparalyse – die Lähmung der Skelettmuskulatur während des Schlafens – erleben. Diese und viele weitere interessante Zahlen und Fakten zum Thema Träumen finden sich in einer von Lottoland veröffentlichten Infografik:

Träume: Wusstest du schon? – eine Infografik von Lottoland

 

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