Gesundes Online-Spielverhalten für Jugendliche und Erwachsene

Spielsucht – Ursachen, Folgen und die Behandlung

Gesundes Online-Spielverhalten für Jugendliche und Erwachsene

Online-Spiele erfreuen sich bei unterschiedlichen Altersgruppen großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn für jede Zielgruppe ist das Passende dabei: Online Casinos mit Tischspielen und Slot Machines, Multiplayer-Rollenspiele oder klassische Sportspiele; die Auswahl ist riesig. Ebenso groß ist auch die Versuchung, und nicht selten geschieht es, dass das Spielverhalten bedenkliche Züge annimmt. Das gilt nicht nur für Jugendliche, sondern gleichermaßen auch für erwachsene Spieler.

 

Online-Games: Von der Ablenkung in die Sucht

In der Mittagspause ein paar Runden Roulette spielen oder nach der Schule mit Freunden Abenteuer in fremden Welten erleben: Online- und Computerspiele sind für viele Menschen eine willkommene Ablenkung vom Alltag. Wer regelmäßig spielt, wird von Erfolgen angespornt. Dabei kann es sich um das Erreichen neuer Level oder einen Geldgewinn im Internet Casino handeln. Von der bloßen Ablenkung oder einem Hobby kann das Spielen im Internet oder an der Konsole zu einer Spielsucht werden. Von dieser sprechen Experten, wenn das Spielen einen Großteil der Zeit des Betroffenen einnimmt und einen höheren Stellenwert besitzt als alle anderen Lebensbereiche und Tätigkeiten. Auch finanzielle Verluste und die soziale Isolation sind Anzeichen für eine beginnende Spielsucht.

 

Weiterführende Informationen

Wenn Du Dich zum Thema weiter informieren möchtest, kann ich Dir dieses Buch empfehlen. Es geht direkt um Spielesucht, seine Gründe und Möglichkeiten aus dem Teufelskreis zu entkommen. Mit einem Klick auf das Bild oder den Link darunter kannst Du Dir das Buch bei Amazon ansehen.

Spielsucht

Hier klicken und das 'Spielsucht: Ursachen, Therapie und Prävention von glücksspielbezogenem Suchtverhalten' Buch bei Amazon ansehen

 

 

Gesundes Spielverhalten: Online-Zeiten reglementieren

Der Übergang in eine Spielsucht geschieht schleichend, sodass die Betroffenen selbst oftmals nicht bemerken, dass sie ein Problem haben. Wer bei sich oder einem Verwandten oder Freund ein bedenkliches Online-Spielverhalten feststellt, kann versuchen, dieses wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Dazu gehört etwa das Reglementieren der Spielzeiten. Was Eltern oftmals bei ihren Kindern anwenden, können Erwachsene Gamer auch selbst für ein gesundes Spielverhalten nutzen: Festgelegte Online-Zeiten oder eine maximale tägliche Spieldauer helfen beim Beschränken der am Computer oder der Konsole verbrachten Zeit.

Ein gewisses Maß an Selbstdisziplin ist hier allerdings Voraussetzung: Wer sich das selbst nicht zutraut, kann eine Vertrauensperson bitten, beim Einhalten der selbst auferlegten Regeln zu helfen. Ebenso wie die tägliche Spielzeit kann auch die Höhe des finanziellen Einsatzes beschränkt werden, sofern um Geld gespielt wird. Auch hier kann es hilfreich sein, sich einen Freund oder Verwandten zur Hilfe zu holen, der die Einsätze kontrolliert.

 

Im Zweifelsfall Hilfe suchen und Probleme besprechen

Wer die Befürchtung hat, er selbst oder eine ihm nahe stehende Person könnte eine Spielsucht entwickeln, sollte sich frühzeitig um Hilfe bemühen. Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen können dabei helfen, Schlimmeres zu verhindern und ein gesundes Online-Spielverhalten zu entwickeln. Beratungen zum Thema Online-Spielsucht gibt es in allen Bundesländern. Auf Wunsch ist auch eine anonyme Hilfestellung durch die Einrichtungen möglich.

 

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertungen)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*