5 Tipps für nachhaltig gesunde Zähne

5 Tipps für nachhaltig gesunde Zähne

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5 Tipps für nachhaltig gesunde Zähne
Mit einem gesunden Gebiss lässt es sich kräftig zubeißen. Durch Forschungen und Vergleiche an Schädelfunden aus der Steinzeit wurde festgestellt, dass der moderne Mensch mit seinen Vorfahren durchaus mithalten kann, obwohl sich die Nahrung wesentlich veränderte. Immerhin liegt die maximale Beißkraft eines heutigen Erwachsenen zwischen 50 und 80 kg pro Quadratzentimeter. Allerdings sollte dies als theoretischer Wert angesehen und nicht auf die Probe gestellt werden, auch wenn wiederum die Härte des Zahnschmelzes der von Granit entspricht. Alle diese durchaus erstaunlichen Werte in Bezug auf unseren Kauapparat dienen dazu, den Menschen in die Lage zu versetzen, möglichst lange die Nahrung zu sich zu nehmen, die er oder sie benötigt. Sie sollten nicht der Anlass sein, damit irgendwelche Rekorde aufzustellen.

 

 

Heute ist bei vielen Menschen jedoch das Gebiss aufgrund mangelnder Pflege und einer ungeeigneten Ernährung in einem Zustand, dass damit keineswegs mehr Rekorde aufgestellt werden könnten. Dabei braucht es wirklich nicht viel, die eigenen Zähne gesund zu erhalten.

Oft kombinieren sich falsche Ernährungsweise, Vernachlässigung der Zahnpflege und die Angst vorm Zahnarzt zu einer Stufe der Zahnerkrankung, die irgendwann eine aufwendige Totalsanierung unumgänglich macht. Spätestens dann, wenn die Schmerzen trotz entsprechender Medikamente nicht mehr auszuhalten sind.

 

Angst vor dem Zahnarzt

Das Zahnarzt-Monster

Vor allem die nach wie vor weitverbreitete Zahnarztangst lässt sich mit dem gesunden Menschenverstand kaum erklären. In vielen Köpfen herrscht noch ein wahres Schreckensbild vom Zahnarzt, der mit blutdurchtränkter Schürze sowie Hammer und Meißel oder überdimensionierten Zangen und XXL-Betäubungsspritzen zu Werke geht. Vielleicht entsprach dieses Zerrbild des Zahnarztes noch vor 150 Jahren in kleinen Teilen der Realität. In der heutigen Zahnmedizin wird schon lange modernste und schonende Technik verwendet. Dadurch werden bei eventuellen Behandlungen die Schmerzen auf ein Minimum reduziert. Die Hersteller entsprechender Dentaltechnik sind sich der Problematik bewusst und entwickeln zusammen mit Zahnärzten und Zahntechnikern Geräte, die sich durch höchste Effektivität und schonenden Umgang mit dem Patienten auszeichnen.

Mit der richtigen Zahnpflege wird der regelmäßige Zahnarztbesuch so oder so zur Routine, die nur dazu dient, den Status der Zahngesundheit zu protokollieren. Doch wo fängt Zahnpflege am besten an, natürlich in der Kindheit, darum heißt der erste Tipp:

 

1. Früh übt sich, was gesunde Zähne bleiben sollen

Dieser Tipp ist vor allem für die Eltern und Erziehungsberechtigten von Kindern gedacht. Führen Sie Ihr Kind frühzeitig hin zur regelmäßigen Zahnpflege, am besten morgens, mittags und abends. Seien Sie ein Vorbild und zeigen, wie es geht. Dabei ist die Dauer nicht unbedingt entscheidend, sondern die Technik. Dass eben alle Flächen bearbeitet werden, auch die Kauflächen der Backenzähne. Ebenso sollte dem Kind der Umgang mit Zahnseide erklärt werden. Natürlich ist es oft schwierig, gerade mittags die Zähne zu putzen. Plaque, der Zahnbelag aus Speiseresten, benötigt etwa 24 bis 30 Stunden, um Karies verursachende Bakterien auszubilden. Dementsprechend sollte der Belag zumindest abends vor dem zu Bett gehen und morgens nach dem Frühstück entfernt werden. Gerade für das tägliche Zähneputzen gilt die alte Weisheit: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“.

 

2. Seien Sie nicht zu hart zu Ihren Zähnen

Zähneputzen

Damit ist beispielsweise die Nutzung zu harter Zahnbürsten gemeint. Wer sich regelmäßig zweimal täglich die Zähne putzt, benötigt keine harten Borsten, um den Zahnbelag zu entfernen. Zudem massieren weiche Borsten das Zahnfleisch, ohne es zu verletzten. Das gilt im Übrigen auch für elektrische Zahnbürsten. Ein weiteres Problem bezüglich Härte sind die in den letzten Jahren in Mode gekommenen Zungenpiercings. Viele dieser „Verzierungen“ werden aus sogenanntem Chirurgenstahl gefertigt, ein sehr hochwertiger Edelstahl, der den Vorteil besitzt, neutral gegenüber Bakterien und Keimen zu sein. Der Nachteil ist jedoch, dass die Zunge mit dem „stahlharten“ Piercing reflexartig gegen die Zähne schlägt und diese so auf Dauer beschädigt. Abgeschlagener Zahnschmelz kann durch Zähneputzen nicht repariert werden. Darum, wenn überhaupt, besser Piercings aus Teflon verwenden. Der ist leicht, ebenso desinfizierend und lässt die Zähne am Leben.

 

3. Sauer und Süß sind oft dasselbe

Die etwas paradoxe Überschrift begründet sich mit dem Umstand, dass der Zahnschmelz, das Material, das unsere Zähne hart wie Granit macht, gegen Säure empfindlich ist. Nun besitzen viele Erfrischungsgetränke wie Cola nicht nur einen hohen Anteil an Zucker beziehungsweise Kohlehydraten, die sich an der Plaquebildung im Mund kräftig beteiligen. Derartige Erfrischungsgetränke bringen auch gleich noch quasi einen Türöffner mit, um den Kariesbakterien das Eindringen in den Zahnschmelz zu erleichtern. Sie sind bezüglich des pH-Wertes sehr sauer. Ihnen wird Phosphorsäure zugesetzt, was den pH-Wert auf 3 sinken lässt. Somit sind sie chemisch gesehen genauso sauer wie Essig. Nur reiner Zitronensaft ist noch saurer.

 

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Normales Mineralwasser oder Leitungswasser besitzt einen pH-Wert von durchschnittlich 7. Allerdings enthalten auch natürliche Fruchtsäfte die Phosphorsäure und sind ebenso recht sauer. Limonaden sollten dementsprechend eher aufgrund des hohen Zuckeranteils gemieden werden. Nun muss aber keineswegs nach jedem Glas Cola oder Orangensaft zur Zahnbürste gegriffen werden, denn damit würden Sie der Karies tatsächlich Vorschub leisten. Erst wenn der Speichel im Mundraum die Säure neutralisiert hat, sollte ans Zähneputzen gedacht werden. Es lässt sich aber auch einfacher lösen: Vermeiden Sie etwa 2 Stunden vor dem abendlichen Zähneputzen trinken mit niedrigem pH-Wert. Morgens zum Frühstück ist das Glas Orangensaft, Cola sowieso, leider ebenso eher ungünstig, da direkt nach dem Frühstück wiederum Zähneputzen auf dem Programm steht.

 

4. Unsere Zähne brauchen Kalzium

Das menschliche Gebiss beziehungsweise die Zähne sind organisch aktiv, das bedeutet, das über die Zahnwurzel und den Speichel unter anderem Mineralstoffe zugeführt werden, die den Zahnschmelz erneuern. Das funktioniert jedoch nur dann in ausreichendem Maß, wenn in der Ernährung wichtige Mineralien, wie Kalzium, enthalten sind. Zu den Nahrungsmitteln mit hohem Kalziumanteil gehören etwa Milchprodukte, Mineralwasser oder grünes Gemüse. Im Gegensatz dazu entziehen bestimmte Lebensmittel während der Verdauung dem Körper Kalzium. So etwa Fleisch und Wurst oder Schokolade und alkoholische Getränke.

 

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Damit sich nun neuer Zahn bilden kann, braucht der Körper Calcium. Aktuell verwende ich Sangoki Meereskoralle Pulver und bin zufriedener als mit den Tabletten.

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5. Führen Sie ein Qualitätsmanagement für Ihre Zähne

In jedem größeren Unternehmen besteht eine Zertifizierung aller Vorgänge, festgehalten im Qualitätsmanagementhandbuch. Machen Sie Ihren Zahnarzt zum Qualitätsmanager Ihrer Zähne. Durch die regelmäßige, etwa halbjährliche Vorsorgeuntersuchung können Sie sich Ihre gute Arbeit an Ihren Zähnen, wie das regelmäßige Putzen, bestätigen lassen. Gleichzeitig können im Anfangsstadium befindliche Schädigungen oder Erkrankungen frühzeitig entdeckt und behandelt werden. Das freut Sie, weil der Zahnarzttermin meist nur ein paar Minuten dauert, das freut Ihre Versicherung und es freut Ihre Mitmenschen, denen Sie mit einem strahlenden Lächeln entgegentreten.

 

Autorenprofil / Über den Autor:

Dieser Gastbeitrag stammt von Stefanie Hoder. Sie ist für die Dürrschmidt Dentalhandels GmbH in der Redaktion tätig.

Recherchen und Kooperationen im Bereich Zahngesundheit gehören zu den bevorzugten Themengebieten.

 

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